Mittwoch, 30. Januar 2013

"Na und" sagt der Pilz


Schon seit einiger Zeit plane ich ein Layout mit selbstgemachten Embellishements aus Hamaperlen. Über Wochen hinweg lag nun das Zeug auf meinem Basteltisch und wollte sich einfach nicht zu einem Layout finden. In einer Nacht und Nebelaktion habe ich es nun endlich geschafft.

Da ich beim scrappen dieses Layouts ganz besonders viel Mühe mit dem Titel und dem Journaling hatte und "Glitter Girl" eben gerade zu diesem Thema zu einem Challenge aufrief, schreibe ich hier nun ein wenig über das Zustandekommen diese Layouts.

Mit dem ganzen Layout habe ich mich ein wenig schwer getan, da ich es einfach nicht geschafft habe die Hama-Objekte und das Foto zu einer Einheit, welche eine Geschichte erzählt zu verbinden. Das Foto und das Hamaperlen-Objekt schienen mir einfach nichtssagend.

Ich habe mir daraufhin einer der wichtigsten Ratschläge zu Herzen genommen: "Wenn Du nicht weisst was Du willst, tu es einfach". Ich habe also begonnen die einzelnen Elemente zusammen zufügen, bis auf den Titel und das Journaling. Und irgendwann ist dann der Gordische Knoten geplatzt. Ich habe gemerkt, dass ich mit dem scheinbar ordinären Alltagsbild viele kleine Stories verbinde:
  1. Das Foto entstand mit meiner Rolleiflex (diese Kamera war für mich Liebe auf den ersten Blick) beim "Z'morgä"(schweizerdeutsch für Frühstück), der besten Mahlzeit des Tages.
  2. Auf dem Foto lässt sich ein Pilz, genauer Toad aus Super Mario Bors,  erkennen. Tja, ich bin ein Kind der 80er und bin mit Nintendo gross geworden.
  3. Der Toad auf dem Bild ist ein (Hochzeits-)Geschenkt einer sehr guten Freundin, die nach Australien ausgewandert ist, mit welcher wir an eben diesem morgen telefoniert haben.
Der Titel entstammt aus einem meiner liebsten, abstrakten Witze aus den 90er Jahren.
Zwei Männer gehen im Wald spazieren. Da sieht der eine einen Pilz und sagt "Schau, ein Pilz". Da antwortet der Pilz "na und !"


Inspired by the challenge of glitter girl about journalling, I'd like to share a few thoughts about the journalling on this layout.

Actually I planed to create a layout with embellishments made from hama-beads a while ago. However I did not feel the story behind the photo or the embellishments I made. Despite this, I eventually started with the layout, keeping in mind a advice I once received: If you don't know what to do, just start anyway.
I left the title and the journaling for the very end of my process, and finally I got it. I realized that even though the photo seemed rather ordinary it reminds me of many little things I loved. In my journaling I'm therefore talking about all those little things such as: my camera (analogue rolleiflex), my first game super mario bros with toad, the toad we received from a very good friend living in australia with whom we just happen to speak before this picture was taken.
The title allusions to one of my favourit jokes when I was a teeny.

In case you wonder what the joke is about, here it is. However you might not find it funny.  

Two guys take a walk in the forest. One of them sees a shroom and says "Look, a shroom." And the shroom reply "So what!".

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Shopping Tour

In der "Reihe" Layouts mit meinen selbst zusammengestellten Kits (aka Bastelzimmeraufräum-Aktion): hier das erste Layout. Entstanden aus Kit: Feenliebeszauber und fotographiert mit meiner Rolleiflex.

Da meine Kits noch nicht so ausgewogen sind betreffen Menge an Patterned Paper und Cardstock habe ich mich entschieden in A4 zu scrappen, um so jeweils ein wenig Hintergrundpapier bei Seite legen zu könne, um es anschliessend ins Layout (Rückseite) einzuarbeiten.  Ich muss sagen das A4 Format gefällt mir sehr gut; irgenwie fühlt es sich sehr "natürlich" an.


Sonntag, 2. September 2012

Babyalbum



Vor einiger Zeit habe ich hier das halbfertige Babyalbum gezeigt. Hier nun das fertig Album, welches bereits vor einiger Zeit an die Mama des Kleinen überreicht wurde.







Das Album habe ich anhand der Anleitung von  Paperphenomenon (Tutorial Contessa) gemacht; wobei ich einige Elemente angepasst habe. Sollte jemand das Album mit der Anleitung nachbauen wollen, hier noch einige Erfahrungen - damit ihr nicht die gleichen Fehler machen müsst:
  1. Das Album besteht aus 3 Kartonseiten mit Verbindungsstücken als Basis, welche beim "zusammenfalten" in einander passen müssen. In der originalen Anleitung sind die beiden inneren, schmalen Verbindungsstück gleich breit. Damit das Buch jedoch gut "aufgerollt" werden kann, muss das innerste Verbindungsstück am schmalesten sein. Dabei sollte nicht nur die Dicke des Kartons, sondern auch die späteren Seiten berücksichtigt werden.
    Zwar hatte ich dies bei meinem Album berücksichtigt, dennoch habe jedoch das innerste Teil   zu breit gemacht. Somit ist leider zum Schliessen des Albums ein mechanischer Verschluss unerlässlich.
  2. In der Anleitung werden, die inneren Elemente erste mit Cardstock gebaut und anschliessend mit Patterned Paper beklebt. Da diese Arbeitsweise unglaublich viel mehr Papier benötigt und das Buch somit noch viel dicker wird, habe ich die inneren Element gleich von Anfang an aus Patterned Paper gemacht.
  3. Wenn man der Anleitung folgt, werden alle Kartonseiten mit Patterned Paper beklebt. Dies habe ich gemacht und anschliessend mit entsetzen festgestellt, dass ich die wunderschönen Papiere nahe zu vollständig mit den weiteren Elementen überkleben muss.
    Beim nächsten Mal würde ich die Kartonelemente mit einfacheren Papieren bekleben.





Montag, 16. Juli 2012

Sketch Contest von Pagemaps

Meine Schwester war auf der Suche nach einer inspirierenden Idee für einen kreativen Bastelnachmittag und fragte mich, ob ich denn eine Idee für sie bereit hätte, oder ob es  vielleicht einen Wettbewerb gäbe, den man als Ausgangslage nutzen könnte. Nichts wollte sie so wirklich inspirieren.
Ein paar Tage später wurde ich fündig bei einem Challenge von Pagemaps. Das Beste: es gibt sogar was Tolles zu gewinnen.

Ursprünglich wollte ich gar nicht an dem Sketch Contest teilnehmen.  Nach guten Zureden meiner Schwester, habe ich mich überzeugen lassen teilzunehmen.
Gemeinsam macht halt alles mehr Spass!

Das zentrale Foto zeigt im Übrigen eine Hasselbald (ja, ja analoge Fotografie gibt es noch), welche es mir, beim Besuch eines Fotoatelier-Flohmarktes, auf Anhieb angetan hat.
Ich habe mir sagen lassen, dass bei dieser Hasselbald Kamera das Objektiv das Besondere sei. Es handelt sich hier um ein Ultraweitwinkelobjektiv. Der Nachteil dieser Kamera (Typ SWC gemäss Google): es gibt primär keinen Spiegel, sondern nur der Aufstecksucher. Alternativ könnte man aber auch das Rückteil auswechseln: dass heisst Sucher oder Film (ohne Stativ geht da wohl garnichts).  Das war mir dann doch zu kompliziert .... bin ich also Hobbyfotograph doch den digitalen Point-and-Shot-Komfort gewohnt.

Im Anschluss an den Atelierflohmarkt unternahmen wir einen Spaziergang durch unsere Heimatstadt, wo die verschiedenen Bilder mit meiner "ordinären" Canon 500D entstanden sind.





Donnerstag, 21. Juni 2012

Ein Album zum Runden Geburtstag

Zum 70. Geburtstag meiner Mutter hatte ich die wahnwitzige Idee, ihr ein Geburtstags-Album zu schenken: 7 Doppelseiten, eine pro Jahrzehnt. Jede Doppelseite sollte einem bestimmten Thema gewidmet sein zu eben diesem Jahrzehnt.

Kein einfaches Unterfangen: erst ein Mal musste ich kiloweise Fotos bei meinen Eltern entwenden, in der Hoffnung, dass niemand den "Diebstahl" bemerkt. Dann kam das grosse Fotosichten mit gleichzeitigem Sortieren Fotos/Dias/Negative. Zum Glück hatte meine Mutter die Fotos schon ungefähr chronologisch abgelegt; jedoch in diversen Kartonboxen, die schon beim reinen anschauen in Staub zerfielen. Danach folgte ein stundenlanges Scannen der besten Fotos, da ich keine Original benutzen wollte.

Das Bestellen beim Fotoservice war mal wieder ein unglaublicher Kampf. Den keiner, der mir bekannten Services, hat eine Benutzeroberfläche, welche für einen Upload von über 200 Fotos in unterschiedlichsten Formaten wirklich taugt.

Parallel dazu gab es eine ausgiebige Shoppingtour; Zwecks passender Papier zu den Jahrzehnten.

Nur folgte die eigentliche Baselarbeit.  Obschon ich mich bemüht habe, wirklich nur die aller besten Fotos/Momente zu wählen, kam doch eine stattliche Menge Bilder zusammen. Das Album besteht somit nicht nur aus den 12''x12''-Layouts, sondern beinhaltet vielen verstecken Mini-Alben, den irgendwo mussten ja all die Fotos untergebracht werden.

Ins Schwitzen kam ich dann ganz am Schluss, als es hiess alle 12''x12'' Layouts auf Graupappe aufzukleben. Hier konnte noch so viel schief gehen .... gar nicht auszudenken, so kurz vor Schluss. Erst wollte ich die Seiten mit Buchbinderleim aufkleben, aber die Risiken (weil ich ja nicht vom Fach bin): gewelltes Papier und noch schlimmer gewölbter Karton waren viel zu hoch. Ein Bekannter hat mich dann (zum Glück) ermutigt mit Sprühkleber vom 3M zu arbeiten. Aber ich wusste nicht was die besser Option war: Sprühenkleber oder doch Buchbinderleim?
Also musste ich meine Mutter, ihres Zeichens Graphikerin, ganz scheinheilig anrufen, um mir ein paar Tipps fürs richtige Kleben geben lassen, für ein völlig nebensächliches Bastelprojekt.

2 Tage vor Ding-Dong hatte ich es nun endlich geschafft: ein Album inklusive aufgeräumter, sortierter Fotos in schönen, neuen Boxen. (Nur die ca. 200 Fotos, die ich für das Album ausgewählt hatte, sind noch nicht zurückgelegt - für das fehlte mir dann einfach die Kraft. Sorry, Mami!)

Beim Überreichen des Geschenkes war ich unglaublich nervös, aber die Überraschung war mehr als Gelungen. Und nicht nur die Beschenkte, sondern auch ich waren überglücklich.

Und wer es beim Lesen bis hier hin geschafft hat, soll doch noch mit ein paar Fotos des Albums belohnt werden.





Donnerstag, 9. Juni 2011

Tyvek Wallet

Vor einiger Zeit bin ich über einen Beitrag gestolpert, wie man aus einem Papier (aus Tyvek) ein cooles Portemonaie machen kann.

Hier mein Versuch: ein Portemonaie aus 2 Seiten aus einer Reisebroschüre für ein Geschenk.



Und hier der Link zur Anleitung.
Keine Angst, ist nicht so kompliziert wie es aussieht.

12x12 Scrapbookseite - Click click

Nun habe ich mich auch an das orginal Scrapbook Format herangewagt.

Ganz besonders inspiriert hat mich der Blog Eintrag von Dani Peuss und wie Sie Ihre Scrapbook Kits verarbeitet.
Das musst ich dann auch unbedingt ausprobieren; leider ohen Kit. Ging aber auch gut.

Hier das Resulta.